Ambulante Rotkreuz-Pflege

Mousonstraße 14
60316 Frankfurt am Main

Telefon:069 489 879 – 60
Telefax:069 489 879 – 611

E-Mail:
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Internet:
www.ambulante-rotkreuzpflege.de
 
 

Plötzlich viele Fragen? Wir haben Antworten.

Wenn Angehörige plötzlich Pflege benötigen oder man selbst Unterstützung braucht, steht man vor einer schwierigen Situation. Um Sie in dieser Situation zu unterstützen, haben wir hier für Sie wichtige Begriffe gesammelt und erklärt.

Gerne stehen wir für Ihre Fragen auch persönlich zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne.
 

Ambulante Pflege

Die Ambulante Pflege ermöglicht es Pflegebedürftigen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Dabei übernimmt ein Ambulanter Pflegedienst alleine oder gemeinsam mit Angehörigen die pflegerische Versorgung. Zur Ambulanten Pflege gehören grundpflegerische Tätigkeiten wie Körperpflege, Ernährung und Mobilisation, aber auch Hilfestellungen im Haushalt. Die Ambulante Pflege kann vorübergehend aufgrund einer Krankheit oder dauerhaft erfolgen. Im Krankheitsfall verordnet der behandelnde Arzt beispielsweise Verbandswechsel oder Injektionen. Für die Kostenübernahme von dauerhaften Pflegeleistungen muss bei der Pflegekasse ein Pflegegrad beantragt werden. Gerne beraten wir Sie bei allen Leistungen rund um die Ambulante Pflege und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot. Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen umfangreichen Ratgeber für die Pflege zu Hause aufgelegt.

Ambulanter Pflegedienst

Der Ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Er bietet Hilfe und Unterstützung im Alltag, so dass Pflegebedürftige weiter selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben und pflegende Angehörige ihren Beruf weiter ausüben können. Das Besondere bei den Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz: Wir vernetzen unsere Angebote, sodass Sie mit uns auch einfachen Zugang zu Zusatzdiensten wie den Hausnotruf und Essen auf Rädern (Menüservice) haben.

Beratungsangebote

Wird ein Mensch pflegebedürftig, muss der Alltag oft völlig neu organisiert werden. Hinzu kommt die Frage nach der Finanzierung der Pflege und welche Anträge wo gestellt werden müssen. Wir helfen Ihnen durch den Bürokratiedschungel und beraten Sie bei allen Fragen und Anträgen rund um die Ambulante Pflege. Dazu gehören neben der Einstufung in einen Pflegegrad auch Anträge auf Zuschüsse zu Pflegehilfsmitteln, das Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen oder der Einrichtung eines Hausnotrufsystems. Egal ob Sie langfristig einen Pflegevertrag mit uns schließen, oder Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege vereinbaren wollen: Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Belangen rund um die Ambulante Pflege. Übrigens: Empfänger von Pflegegeld müssen regelmäßig Beratungsgespräche nachweisen. In den Pflegegraden 2 und 3 müssen die Gespräche halbjährlich und in den Pflegegraden 4 und 5 vierteljährlich stattfinden. Vereinbaren Sie hierzu gerne einen Termin mit uns.
Rufen Sie uns doch einfach an, unter der 069 489 879 – 60.
 

Bereitschaftsdienst

In Notfällen sind wir für unsere Patienten das ganze Jahr rund um die Uhr zur Stelle. Dafür haben wir einen 24-Stunden-Pflegenotruf. Bitte beachten Sie, dass unser Bereitschaftsdienst nur bei einem pflegerischen Notfall weiterhelfen kann. Ein pflegerischer Notfall ist ein ungeplantes Ereignis, das nicht lebensbedrohlich ist, jedoch bei ausbleibender Hilfe aber zu Schaden führen kann. Beispiel: Sie sind gestürzt, haben sich nicht verletzt, können aber ohne Hilfe nicht aufstehen. Bei medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte an die Rettungsstelle unter 112 oder den Vertragsärztlichen Bereitschaftsdienst Frankfurt unter 116 117.

Betreuungsbetrag für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Jedem Versicherten, der vom Medizinischen Dienst in einen Pflegegrad eingestuft worden ist, steht monatlich ein Betreuungs- und Entlastungsbetrag von 125 Euro zu.

Einstufung Pflegeversicherung

Um Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten, müssen Pflegebedürftige einen Antrag bei ihrer Pflegeversicherung stellen. Die Pflegeversicherung ist bei Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung angesiedelt. Um einen Vordruck für das Antragsformular zu erhalten, rufen Sie entweder bei Ihrer Pflegekasse an und lassen sich den Antrag zuschicken, oder laden den Antrag von der Website der Versicherung herunter. Wichtig: Stellen Sie den Antrag auf Pflegeversicherung so schnell wie möglich, da die Leistungen rückwirkend ab Eingang des Antrags erstattet werden. Damit die Pflegeversicherung Kosten übernimmt, findet in der Regel eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) statt. Auch hierbei unterstützen wir Sie gerne.

Erhöhung der Pflegegrades

Sobald sich der Pflegebedarf erhöht, kann es sinnvoll sein, bei der Pflegekasse einen höheren Pflegegrad zu beantragen. Dafür findet in der Regel eine erneute Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) statt.

Geldleistung

Die Pflegekasse zahlt Geldleistungen, das so genannte Pflegegeld, dann aus, wenn die Pflege nicht durch einen ambulanten Pflegedienst, sondern beispielswiese durch Familienmitglieder erfolgt. Empfänger von Pflegegeld müssen regelmäßig Beratungsgespräche nachweisen. Gerne können Sie einen Beratungstermin mit uns vereinbaren, am besten direkt unter der 069 489 879 – 60.

Grundpflege

Um von der Pflegekasse Leistungen zu erhalten, ist es notwendig, dass Pflegebedürftige einen Pflegegrad beantragen. Diese wird dann gewährt, wenn die Antragsteller Hilfe bei der Grundpflege benötigen. Zur Grundpflege gehören die Bereiche Körperpflege, Ernährung und Mobilität.

Häusliche Krankenpflege

Die häusliche Krankenpflege wird von der Krankenversicherung bezahlt und kann nach einem Krankenhausaufenthalt oder aufgrund einer Verschreibung des Hausarztes notwendig sein. Wichtig: Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss die häusliche Krankenpflege ärztlich verordnet und schon vor Beginn genehmigt werden. Ziel der häuslichen Krankenpflege ist es, einen Krankenhausaufenthalt zu verkürzen oder ganz zu vermeiden. Sie kann auch dann notwendig sein, wenn das ärztliche Behandlungsziel nur mit zusätzlicher Behandlungspflege erreicht werden kann. Voraussetzung für die Verordnung der häuslichen Krankenpflege: Im Haushalt wohnt niemand, der die Krankenpflege übernehmen könnte. Weitere Informationen zur häuslichen Krankenpflege finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

Hauswirtschaftliche Versorgung

Zur Ambulanten Pflege gehören nicht nur Tätigkeiten wie Körperpflege oder Ernährung, sondern auch die hauswirtschaftliche Versorgung. Je nach Bedarf und Pflegegrad kann die hauswirtschaftliche Versorgung das Einkaufen, Kochen, Putzen der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche beinhalten. Welche Hilfe Sie oder Ihre Angehörigen konkret benötigen, können Sie gerne direkt mit uns besprechen.

Hilfe für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige haben die Möglichkeit an einem Pflegekurs oder einer Pflegeschulung im Haushalt der pflegebedürftigen Person teilzunehmen. Informationen zu den Kursen und einer möglichen Kostenübernahme gibt die Pflegekasse. In vielen Regionen finden auch Gesprächskreise für pflegende Angehörige statt. Eine Online-Suche von Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen ist unter www.nakos.de möglich. Weitere Beratungsangebote sind in der Datenbank Beratung zu finden. Unter www.pflegen-und-leben.de gibt es eine kostenlose und anonyme psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige. Eine umfassende Übersicht über mögliche Hilfsangebote für pflegende Angehörige gibt auch die Verbraucherzentrale Hessen.

Auch wir unterstützen Angehörige von Pflegenden und bieten sowohl Beratung als auch Schulung an.

Hausnotruf

Wenn Sie sich zu Hause unsicher fühlen, kann der Hausnotruf Ihnen ein Stück Sicherheit geben. Der Notrufknopf wird direkt am Körper getragen und ist immer zur Hand, wenn Sie Hilfe benötigen. So können Sie auch nach einem Sturz oder bei einem plötzlichen Schwindel schnell Hilfe holen. Wir helfen Ihnen auch hier gerne, einen geeigneten Anbieter zu finden. Je nach Situation rufen sie dann Angehörige, den Pflegedienst, den Hausarzt oder den Rettungswagen an. Übrigens: Patienten mit Pflegegrad, die überwiegend alleine leben, können bei der Pflegekasse eine Kostenübernahme des Hausnotrufs beantragen, da dieser als Pflegehilfsmittel gilt.

Kombinationsleistung

Pflegebedürftige können sich für eine Mischung aus Ambulantem Pflegedienst und der Hilfe durch Angehörige entscheiden. So können sie einen Pflegedienst für bestimmte Tätigkeiten engagieren, beispielsweise zum Duschen und Baden. Wird der Rest der Pflege selbst organisiert, empfiehlt es sich, bei der Pflegekasse eine Kombinationsleistung zu beantragen. Der Pflegebedürftige bekommt dann eine Mischung aus Pflegegeld und Sachleistungen.

Körperpflege

Wenn ein pflegedürftiger Mensch nicht mehr in der Lage ist, sich alleine um die Körperpflege zu kümmern, kann der Ambulante Pflegedienst ihm dabei helfen. Die Leistungen, die wir für Sie erbringen, werden mit der Pflegekasse in Form von Modulen (sogenannte Leistungskomplexe) abgerechnet. Im Pflegevertrag legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, welche Pflegeleistungen unsere Pflegekräfte für Sie durchführen.
Das Pflegepersonal hilft bei Bedarf bei der Mundhygiene, der Hautpflege, der Nasen-, Augen- und Ohrenpflege und hilft beim Duschen oder Baden. Das Rasieren, die Haarwäsche, die Fuß- und Hand-Pflege können ebenso von den Pflegekräften übernommen werden, wie die Intimpflege. Wenn Duschen oder Baden nicht möglich ist, kann die Körperpflege auch im Bett stattfinden.

Kurzzeitpflege

Bei einer Krisensituation in der häuslichen Pflege oder nach einem Krankenhausaufenthalt, kann es notwendig sein, dass der Pflegebedürftige vorübergehend in einem Pflegeheim untergebracht wird. Dieser Kurzaufenthalt im Pflegeheim heißt Kurzzeitpflege. Pro Jahr übernimmt die Pflegekasse Kosten von bis zu 1.612 Euro für maximal acht Wochen. Außerdem kann der Leistungsbetrag im Kalenderjahr um bis zu 1.612 Euro aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Verhinderungspflege auf insgesamt bis zu 3.224 Euro erhöht werden.

Menüservice

Wenn Sie nicht mehr Kochen wollen oder können, vermitteln wir Ihnen gerne einen Menüservice (Essen auf Rädern). Damit Sie einen geeigneten Anbieter für Ihre Situation finden, beraten wir Sie gerne.

MDK-Qualitätsprüfung

Einmal pro Jahr führt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) eine unangemeldete Qualitätsprüfung bei Ambulanten Pflegediensten und in stationären Pflegeeinrichtungen durch. Die Ergebnisse der Prüfung werden im Internet veröffentlicht und sollen Pflegebedürftigen und Angehörigen die Auswahl eines Pflegedienstleisters erleichtern. Übrigens: Wir haben 2015 die sehr gute Prüfnote 1,2 erhalten. Im Internet lassen sich die Bewertungen auf den Webseiten www.aok-pflegedienstnavigator.de, www.bkk-pflegefinder.de, www.der-pflegekompass.de und www.pflegelotse.de nachlesen.

Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Hilfsmittel, die für die häusliche Pflege notwendig sind oder diese zumindest erleichtern. Wenn Sie oder Ihre Angehörigen Pflegehilfsmittel benötigen, wenden Sie sich am besten direkt an Ihre Pflegekassen. Wichtig: Die Pflegekasse übernimmt monatlich bis zu 40 Euro der Kosten für Verbrauchsprodukte. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beschaffung notwendiger Pflegehilfsmittel. Sprechen Sie uns einfach an. Einen Überblick über Pflegehilfsmittel gibt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) mit seinem Hilfsmittelverzeichnis.

Sachleistung

Sobald die Pflegeversicherung aufgrund einer festgestellten Pflegebedürftigkeit Leistungen erbringt, können diese aus Geld- oder Sachleistungen bestehen. Zu den Sachleistungen zählen Zahlungen an einen zugelassenen Ambulanten Pflegedienst, wie uns, oder eine stationäre Pflegeeinrichtung. Sachleistungen können nicht für die Bezahlung einer Einzelperson oder ausländischen Pflegepersonals in Anspruch genommen werden. Wir als Pflegedienst rechnen die Sachleistungen direkt mit Ihrer Pflegekasse ab.

Verhinderungspflege

Menschen, die Angehörige, Freunde oder Nachbarn pflegen, können diese Hilfe nicht ununterbrochen aufrechterhalten. Sie werden krank, müssen zum Arzt oder wollen sich im Urlaub erholen. Für solche Fälle übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten für eine Verhinderungspflege bis zu einem Betrag von 1.612 Euro pro Kalenderjahr. Statt der ambulanten Verhinderungspflege ist auch eine vorübergehende Kurzzeitpflege im Pflegeheim möglich. Für nähere Informationen sprechen Sie uns bitte an. Die Verhinderungspflege kann auch von nahen Angehörigen übernommen werden.

Widerspruch

Sind Sie mit einer Entscheidung der Pflegekasse nicht einverstanden, können Sie dagegen Widerspruch einlegen. Häufig kommt es bei der Einschätzung der Pflegebedürftigkeit und der daraus resultierenden Einstufung in einen Pflegegrad zu Unstimmigkeiten zwischen den Versicherten und der Pflegekasse. Wichtig: Sie können gegen jeden Bescheid der Pflegekasse Widerspruch einlegen. Die dafür mögliche Frist entnehmen Sie bitte der Rechtsbehelfsbelehrung. Gerne unterstützen wir Sie hierbei. Sprechen Sie uns einfach an.